Sonntag, 18. März 2012

Castle Hill

Yippie, wir sind endlich losgerollt!! Unser kleiner Hippie-Campingbus ist nun reisetauglich und wir trauten uns in die Wildnis Neuseelands!

Unser erster Stop war natürlich das nur 100km von Christchurch entfernte Bouldergebiet Castle Hill. Hier tümmeln sich kugelrunde Kalksteinfelsen auf herbstlich goldgelben Wiesen und der Begriff "Bouldern" sowie ein "Crashpad" sind für viele der Besucher dort immernoch ein Fremdwort.






Obwohl die Felsen wirklich gut "bebouldert" werden, was am so genanten "Donautal-Phänomen" (spiegelglatt polierte Stellen) eindeutig zu erkennen ist. Diese runden und polierten Felsen dann irgendwie du Greifen und ohne abzurutschen zu treten und dann noch möglichst elegant hoch zu kommen (ohne für maximale Reibung den Bauch, Po, Knie oder sonst einem Körperteil einzusetzen) ist eine wahre Kunst an der wir mehr oder weniger verzweifelt sind. Mit viel abschmieren und üben haben wir es dann bis zu einer V4 geschafft.. immerhin eine 6b! :o)
Gewohnt haben wir in der Zeit auf der "Flock Hill Lodge", einer Schaffarm auf der wir unseren Bus parkieren und die dortigen Backpacker-facilities benutzen durften. Die Farm hat das Glück eigene Kalkfelsen auf ihrem Grundstück zu haben. Da man eine Genehmigung braucht um dort hin zu dürfen und zudem noch ne Stunde hinwandern muss sehen diese Felsen sehr wenige Boulderer und sonst wohl überhaupt keine Touristen. Das ist wunderbar, denn die Felsen sind griffig, haben viiiel mehr Struktur und ausser ein paar Schafen und einige wenige Sandfliegen sieht man dort keine andere Seele. Ausserdem scheint die Sonne bis Abends auf die Felsen und die Aussicht ist fabulös!!






















Zu einer Schaffarm gehören natürlich auch ein paar Pferdchen und so konnte ich mal wider einem alten Hobby frönen und mich von "Oscar" durch die Berglandschaft tragen lassen. Das ist noch besser wie wandern. Man sieht alles, kommt weiter und muss nicht laufen ;o)


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