Sonntag, 18. März 2012

Avalanche Peak

Als wir uns nach 5 Tagen endlich von Castle Hill losreissen konnten gings dann weiter zum Arthurs Pass. Der 925m hohe Pass wurde bereits von den Maori benutzt und später von den Europäern als Handelsweg genutzt. Verglichen mit den Schweizer Alpenpässen ist der Pass an sich recht unspektakulär, jedoch stellt er wie der Gothardtpass eine Wetterscheide da, welche die feuchte Westluft abhält. So unterscheidet sich hier nicht nur das Wetter massiv, sondern natürlich auch die Vegetation. Von Osten her kommend, Sonne-verwöhnt und nichts als Graslandschaften und Dornbüsche gesehen, fühlt man sich auf der anderen Seite mitten in den Brasilianischen Dschungel versetzt. Baumfarne, undurchdringlicher Wald, Palmen, Urpflanzen... .
Aber bevor wir auf die Regenseite abgetaucht sind, sind wir noch auf den 1833m hohen "Avalanche Peak". Tönt gefährlich ;o) Aber da ja noch kein Schnee liegt war es eine ganz angenehme, wenn auch sehr steile Wanderung. Das Highlight erwartete uns dann auf dem Gipfel. Schreiend kamen sie angeflogen, die Keas. Der einzige Berg-Papagei der Welt. Nur noch 1000-5000 Exemplare dieser intelligenten Vögel soll es geben und besonders beliebt sind sie nicht, da sie aus Langeweile gerne mal auf Scheibenwischern rumkauen oder die Autotürisolierung demontieren. Zu diesem Zeitpunkt haben wir uns das erste mal richtig in Neuseeland gefühlt. Keas, eine tolle Bergwanderung und Kiwi-Warnschilder neben der Strasse sowie platt Possums auf der Strasse.. .




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